Fanö Ferienhaus-Urlaub mit Hund

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Die dänische Insel Fanö (dän. Fanø) ist Teil des Nationalparks Wattenmeer. Neben Römö ist die Insel Fanö durch die relativ kurze Anreise auch besonders beliebt bei deutschen Feriengästen. Für den Urlaub mit Hund ist die Insel vor allem durch seine langen und sehr breiten Strände sehr interessant. Insgesamt ist man auf Fanö inzwischen sehr gut auf Feriengäste mit Hund eingestellt. In Orten wie Rindby soll es inzwischen sogar "Hundewarteboxen" bei kleinen Einkaufsläden bzw. beim Supermarkt geben.

 

Anreise nach Fanö mit Hund per Fähre

Im Unterschied zu Römö kommt man nach Fanö nur mit der Fähre ab Esbjerg. Hunde dürfen auf den Fähren mit an Bord. Während der kurzen Überfahrt von einer knappen Viertelstunde kann man den Hund mit an Deck nehmen. Fährzeiten sind zwischen 6 Uhr morgens bis spät in der Nacht, zur Hauptsaison mit Abfahrten jede halbe Stunde. Tickets werden im Hafen direkt gekauft, eine Reservierung ist nicht nötig bzw. möglich.

 

Fanö Strand-Tipps: Hundestrände? Fast...

Frau mit Hund am leeren Strand von Fanö

Bild: Weite und teils menschenleere Strände auf Fanö

 

Fanö umgeben 15 Kilometer Sandstrand, den man an vielen Stellen sogar mit dem Auto befahren kann. Hier ist Platz für alle(s) und entsprechend trifft man Surfer, Hundebesitzer, Reiter, windige "Drachensteiger" und sommerliche Badegäste.

Südlich von Rindby liegt am Strand das sogenannte "Aktivitätsgebiet", auch gerne "Buggystrand" genannt, das Zentrum für Hobby-Strandsegler (Kitebuggy). Aus der Entfernung schön anzusehen aber weniger passend für tägliche Hunde-Spaziergänge. Die Gebiete sind beschildert und sollten aus Sicherheitsgründen (Mensch und Hund) umgangen werden.

Auf einem begrenzten Teil der Strände auf Fanö darf mit Autos direkt am Strand geparkt werden. Dänen nutzen dies gerne, um das Picknick bequem in Reichweite zu haben oder nach einem Bad schnell ins warme Auto zu kommen.

Einen offiziellen Hundestrand gibt es auf Fanö zwar nicht. Doch das halten viele Urlauber auch nicht für ein Problem, denn:

  • Im Winterhalbjahr zwischen 1. Oktober bis 31. März dürfen sozialverträgliche Hunde frei an allen Stränden frei laufen.
  • Auch zwischen 1. April und 30. September sind Hunde an fast allen Stränden erlaubt. Sie müssen lediglich an der Leine geführt werden.
  • In der Praxis gibt es immer wieder Urlauber, die ihren Hund auch im Sommer an kaum genutzten Stränden frei laufen lassen, solange sich keiner daran stört (z.B. am besonders breiten Autostrand bei Sönderho). Doch das geschieht auf eigenes Risiko und kann mit einem "Knöllchen" geahndet werden.
  • Apropos: Hunde-Hinterlassenschaften müssen offiziell, wie auch von Deutschland bekannt, weggeräumt werden. Kotbeutel-Spender sind an diversen Stränden verfügbar.

 

Hundewald auf Fanö

 In den meisten dänischen Wäldern müssen Hunde das ganze Jahr über angeleint geführt werden. Auf Fanö gibt es inzwischen einen sogenannten Hundewald, in dem Vierbeiner frei herumtoben können. Vielleicht einmal eine gute Alternative für bewegungsfreudige Hunde, denen Leinen-Spaziergänge nicht ganz reichen. Damit der Vierbeiner später im Ferienhaus ganz von selbst flach liegt und entspannt schlummert. Der Fanö Hundewald liegt in der Schonung Fanö Plantage bei Pælebjerg / Mågekolonivej. Das ca. sechs Hektar große Gelände ist stellenweise sehr ursprünglich, mit Dickicht und kleinen Trampelpfaden und ebenso mit offenen Heideflächen. Die Idee entstand, nachdem vor über zwanzig Jahren in der ursprünglichen Schonung durch Sturmschäden viele Bäume umgestürzt waren. Hunde freuen sich heute darüber beim Erkunden der Abenteuerwege.

Adresse: Fanø Plantage, Landevejen, 6720 Fanø.

Am Parkplatz vor dem Hundewald gibt es auch WCs, einen großen Waldspielplatz und einen Grillplatz. Das Gebiet eignet sich übrigens auch als Startpunkt für weitere Aktivitäten. So führt ein Weg zum Aussichtspunkt Pælebjerg mit einem netten Ausblick über die Insel und auf das Meer. Ein weiterer Wanderweg führt zudem vom Hundewald direkt zum Meer.

 

Tierarzt für den Fall der Fälle

Im Sommer können Sie oder Ihr Hund in Dänemark vereinzelt auch auf Kreuzottern treffen, speziell in Heide- und Dünenlandschaften sowie in Naturschutzgebieten. Ein minimales Risiko für einen Schlangenbiss besteht in diesen Gebieten, jedoch nur wenn die Schlange sich bedroht fühlt und sich nicht zurückziehen kann. Falls Ihr Ihr Hund gebissen wird, suchen Sie bitte umgehend einen Tierarzt auf.

Eine Tierklinik (Fanø dyreklinik) für den befindet sich in Nordby im Hovedgaden 126 (gegenüber der Kirche). Tierärztin Bente Østergaard Nielsen, Termine nur nach Vereinbarung. Tel. +45 29 24 76 63

 

Ferienhaus auf Fanö mit Hund finden

Ferienhaus-Siedlung auf Fanö

Bild: Fanö Ferienhaus-Siedlung nahe zum Meer

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Sehenswürdigkeiten und Ausflüge

Die Hauptorte Nordby und Sønderho bieten sich für Einkaufsbummel und Souvenir-Shoppen an. Sønderho ganz im Süden von Fanö hat als eines der schönste Ortskerne in Dänemark mit reetgedeckten denkmalgeschützten Häusern, verbunden durch schmale Gassen. Interessant ist auch ein Besuch der idyllisch gelegenen Seefahrerkirche im Süden der Insel.

Im Fanö Skibsfart- und Draktsammling-Museum in Nordby kann man sich viel über die Seefahrts-Geschichte der Insel und das harte Inselleben in früheren Zeiten erfahren. Das Haus enthält aber eine sehr vielseitige Sammlung von Möbeln, Werkzeugen, Geräten usw., damit man einen Eindruck bekommt, wie die Menschen vor 150-200 Jahren gelebt haben. Man sieht auch seltene Gegenstände, die Seeleute aus verschiedenen Ländern mit nach Hause brachten (zur Website).

Große Drachen im Wind - Strand von Fanö

Bild: Beliebtes Strand-Hobby auf Fanö: Drachen steigen lassen

Jedes Jahr findet Mitte Juni das „International Kite Fliers Meeting“, das Drachenfest der Insel statt. Drachenfreunde aus der ganzen Welt schmücken den Strand-Himmel dann mit fantasievolle Figuren in bunten Farben. Einige der schönsten Exemplare sieht man auch noch später im Sommer oft tagelang hoch oben im Wind tanzen.